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Unsere Nudelproduktion

Wir haben bei uns auf dem Martinshof die modernste Nudelproduktion Vorarlbergs eingerichtet.

Wir haben bei uns auf dem Martinshof die modernste Nudelproduktion Vorarlbergs eingerichtet. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns einen  Rundgang durch unsere "Nudelstraße" zu machen.

Martinshof ist ein typischer Kleinchargenproduzent. Das heißt an einem Produktionstag (Charge) verwenden wir immer dieselben Zutaten und machen ausschließlich eine bestimmte Nudelsorte. Ausschlaggebend für den guten Geschmack ist dabei die Auswahl hochwertiger Zutaten. Alle Martinshof-Nudeln sind gepresst, und zwar mehr als 10 verschiedene Sorten.

Die notwendige thermische Energie für das Trocknen der Teigwaren wird von der eigenen Hackschnitzelanlage geliefert, in welche die umliegenden Bauern Waldhackgut einliefern.

Das Produkt ist so gut, wie die Zutaten dafür! [mehr...]

Ein Duzend Produktionsschritte

Für eine Beschreibung klicken Sie auf die Fotos.

Dinkelmehl aus dem hofeigenen Vorratsspeicher sowie frisch aufgeschlagene Freilandeier - und los geht's!
Zuerst wird der Teig zubereitet. Der Teigmischer mischt frisch aufgeschlagene Freilandeier und Hartweizengrieß oder Dinkel im richtigen Verhältnis zu einem krümeligen Teig. Wir geben dem Teig viel Zeit beim Mischen, dass die Flüssigkeit der Freilandeier gleichmäßig eindringen kann und ein kompakter Teig entsteht.
Der Teig wird mittels einer Pressschnecke durch eine Bronzematrize (Nudelform) durchgepresst. Dabei entsteht ein Druck von etwa 100 bar. Je nach eingespannter Form entstehen dann die verschiedenen Sorten. Die Nudeln werden auf die richtige Länge geschnitten und fallen in den Schüttelvortrockner.
Während die Nudeln den Schüttelvortrockner durchwandern (4-10 min.) werden sie dauernd gedreht und durch 60°C heiße Luft oberflächlich angetrocknet, damit sie nicht mehr zusammenkleben.
Über ein Steigförderband gelangen die Nudeln in den Haupttrockner.
Im Haupttrockner werden die Teigwaren dann fertig getrocknet. Dieser Vorgang dauert je nach Sorte zwischen 5 und 12 Stunden. Durch die Temperatur von knapp 70°C geben die Nudeln ihre Feuchtigkeit von innen nach außen an die Umgebungsluft ab, welche dadurch ca. 65 % Feuchtigkeit erreicht. Man nennt diesen Vorgang Kerntrocknung.
Über einen Elevator (Becherwerk) gelangen die Nudeln vom Erdgeschoß ins 2. Obergeschoß wo sie sich in einer Nachtrocknungsanlage statisch entspannen und auf Raumtemperatur abkühlen.
In der Aussiebestation werden abgebrochene Stücke aussortiert.
In der Abpackstation wird über eine Mehrkopfwaage vollautomatisch verwogen und portioniert.
Aus der von der Firma Scheyer in Klaus hergestellten Folien stellen wir in unserer Schlauchbeutelanlage einen Standbodenbeutel her.
Begleitend findet eine sorgfältige Qualitätskontrolle statt.
Die Packungen werden in Transportkartons oder in Nudeldisplays gelegt.