Rettet unsere fruchtbaren Ackerböden

Die fortschreitende Verbauung unseres Landes gefährdet die Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Lebensmitteln.
Im langjährigen Mittel von 2000 – 2017 erhöhte sich die jährlich neu gewidmete Baufläche um 42.9 ha. Aufgrund der Topographie und des Klimas  ist in Vorarlberg nur rund 1/5 der Landesfläche ganzjährig bewohnbar. Neben dem alpinen Grasland (Alpen) mit 23% sind etwa 15% oder 39000 ha landwirtschaftliche Fläche, davon 3000 ha Ackerfläche.
7% der Landesfläche oder 18000 ha sind Verkehrs – oder Bauflächen und somit versiegelt. Dies entspricht fast der Hälfte der noch verbleibenden gesamten Landwirtschaftsfläche!

Der Kulturlandverbrauch ist in Österreich 7 x höher als in Deutschland. (Quelle BOKU, Gerlind Weber) Trotz  dieser Faktenlage hören wir tagtäglich vom sorgsamen Umgang mit Grund und Boden.

Durch die Versiegelung des Bodens, dem größten CO² -Speicher beschleunigen wir den Klimawandel und verschulden Dürre – und Überschwemmungsereignisse.

Wir Vorarlberger sind Strategie-Weltmeister: Tourismus-Strategie, Ökoland-Strategie, Energie-Autonomie, …- welche Strategie verfolgen wir beim Thema Ernährungssouveränität? Denn, falls von „Außen“ der Nachschub fehlt, sind unsere Supermärkte in drei Tagen wie leergefegt.

Wollen wir das wirklich?

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