Fleischeslust statt Fleischesfrust

Beim Fleischgenuss ist weniger mehr. Weniger Fleisch und dafür beste Qualität. Vom Martinshof gibt es hier eine wirklich einzigartige Alternative: Rindfleisch vom Bio-Heurind. Denn die Fleischqualität beginnt bei der Lebensqualität der Tiere.

Auf dem Martinshof in Buch leben Mutterkühe mit ihren Kälbern, Rinder, Ochsen und ein Stier in einem eigens für sie errichteten Laufstall. Die Tiere haben reichlich Raum für Bewegung und die Möglichkeit, sich jederzeit im Freien aufzuhalten. Sobald im Frühjahr die ersten Gräser, Kräuter und Blumen sprießen, können sie im Herdenverbund auf den Wiesen rund um den Martinshof weiden. Im den Sommermonaten gehen alle Tiere auf die Alpe.

WACHSEN STATT MAST
Martinshof Bio-Heurinder werden nicht gemästet, sie wachsen ganz natürlich heran. Dabei verbringen sie einen großen Teil ihres Lebens auf der Weide und fressen das, was auf den hofeigenen biologisch bewirtschafteten Wiesen wächst und das ist reichhaltig und abwechslungsreich: Gräser, Kräuter, Blumen – entweder frisch oder getrocknet als Heu. In 22 bis 24 Monaten erreichen sie so ihr Schlachtgewicht. Die Fütterung, die viele Bewegung und das langsame Wachsen sind Gründe für die hohe Fleischqualität. Denn was langsam wächst, wird richtig gut.

WENN VERZICHT EIN GEWINN IST
Selbstverständlich kommen auf dem Martinshof keine gentechnisch veränderten Substanzen oder andere Futtermittelzusätze zum Einsatz. Auch auf den Wiesen wird ausschließlich mit hofeigenem organischem Dünger, also mit Mist und Gülle gedüngt. Das heißt es wird kein Kunstdünger verwendet. „Die Natur lässt wunderbar wachsen und gedeihen, wenn man sie lässt“, so die Meinung von Familie Martin.

DAS 5KG BIO-FLEISCHPAKET
Vom Martinshof Bio-Heurind gibt es Fleischpakete mit ca. 5 kg, die sich aus verschiedenen Teilen zusammensetzen. Die einzelnen Teile (Schnitzel/Steak, Braten, Tafelspitz, Hackfleisch, Gulasch) sind geschnitten und vakuumiert in 500-800g Portionen erhältlich.
Mehr Informationen gibt es hier.

 

 

 

 

Merkur Friends 09/2018

Regionalität: Urkorn aus dem Ländle

Der Alpsommer 2018

Dinkelernte

Es geht wieder los: es ist Erntezeit. Bereits Mitte Woche haben wir mit der heurigen Dinkelernte begonnen. Wir hoffen auf stabiles Hochdruckwetter und auf viele, viele Körner, denn durch den Zubau unseres hofeigenen Getreidelagers haben wir reichlich Platz für`s Körnergold.

Heuer bauen über 60 Partnerbauern von Möggers bis Ludesch auf ca. 142 Hektar Urdinkelsorten für uns an. Weil Vorarlbergs Landwirtschaft kleinstrukturiert ist, bedeutet das, dass die Mähdrescher mehr als 200 Feldstücke anfahren.Wir beginnen inzwischen bereits Im ersten Julidrittel mit dem Dreschen, da sich der Erntezeitpunkt, wie auch die gesamte Vegetation, immer mehr nach vorne verschieben. Für uns sind das die, regional spürbaren, Auswirkungen des weltweiten Klimawandels.

Wir jedenfalls sind dankbar, dass wir unser Getreidelager wieder füllen können. Gleichzeitig sind wir auch gespannt, wie das Dinkelmehl der Ernte 2018 sein wird.

Übrigens wächst unser Dinkel so, wie die Natur ihn eben wachsen lässt. Inzwischen ist es vielerorts (leider auch in Vorarlberg!) üblich Dinkel zu spritzen (z.B. Halmverkürzer). Martinshof Dinkel ist garantiert ungespritzt !

Auch im weiteren Verarbeitungsprozess werden unserem Mehl keine Ascorbinsäure und auch keinerlei Backenzyme zugesetzt und es wird ausschließlich Vorarlberger Dinkel verarbeitet. Deshalb hat das Martinshof Dinkelmehl die Qualität und die Backeigenschaften, mit der die Natur hier und heuer die Pflanze ausstattet.


 

Wir schaffen Platz für Gutes

Während auf den Feldern unserer Partnerbauern der Dinkel bis zur Ernte Mitte Juli wächst und gedeiht, bereiten wir in unserem Dinkellager alles für die neue Ernte 2018 vor und schaffen Platz für Gutes. Wobei die Vorbereitungen im heurigen Jahr etwas größer ausfallen, als gewöhnlich. Genaugenommen bauen wir derzeit mit vielen fleißigen Händen und 40000 Schrauben 2 runde, 15 Meter hohe Außensilos für insgesamt 260 Tonnen Dinkel im Spelz zusammen.

Denn für die Ernte 2018 bauen 60 Partnerbauern in Vorarlberg auf  insgesamt 142 Hektar ungespritzten Urdinkel an.

Gleichzeitig entscheiden sich immer mehr Menschen für unsere regionalen Urdinkel-Produkte, die frei von Zusätzen und Verarbeitungshilfsstoffen sind.

Nicht zuletzt versetzen uns verbesserte Lager- und Verarbeitungsmöglichkeiten in die Lage eine bessere Produktqualität gewährleisten können.

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Wir freuen uns jedenfalls schon auf die Ernte 2018!

 

Ei, Ei ,Ei, Ei, Ei,…

…wenn der Osterhase schon mal eine Eieraufschlagmaschine bringt.

Verpackung – Herausforderungen in Hülle und Fülle

Wir müssen unsere Nudeln notwendigerweise verpacken. Bisher haben wir hierfür Folien aus Polypropylen (PP) verwendet.

Die Herstellung von Plastik benötigt Erdöl, Energie und Wasser und belastet die Umwelt. Allein in den Weltmeeren landen Jahr für Jahr zwischen 10 und 30 Millionen Tonnen Plastikmüll mit verheerenden Auswirkungen.

 Die Alternative oder wenn der Holzweg der Richtige ist

Deswegen sind wir bereits seit einigen Jahren auf der Suche nach Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen, die ohne den Einsatz von erdöl-basiertem Kunststoff auskommen und unseren Ansprüchen gerecht werden: die Nudeln sollen geschützt sein; Transportfähigkeit und Funktionalität sollen für den Kunden gewährleistet sein und die Folie muss für die Verarbeitung in unserer Verpackungsmaschine geeignet sein. Auf keinen Fall wollen wir Lebensmittel als Verpackung verwenden (z.B. Mais).

Also haben wir uns buchstäblich auf den Holzweg gemacht und eine Lösung gefunden: eine unbedruckte Zellulosefolie, hergestellt nur aus Holz. Wobei das verarbeitete Holz aus garantiert FSC (Forest Stewardship Council) zertifizierter Produktion stammt. Das bedeutet, dass der Wald – aus dem das Holz stammt – nach hohen ökologischen und sozialen Standards bewirtschaftet wird.

 

Wohin mit der leeren Verpackung?

Unsere Verpackung ist im Gelben Sack zu entsorgen. Dort wird sie als hochwertiger Brennstoff der Verbrennung zugeführt. Zwar ist die Zellulosefolie zu 100% kompostierbar, dennoch bitten wir darum, sie nicht auf dem hauseigenen Kompost zu entsorgen. Da hier die, für den Verrottungsprozess, notwendige Hitze nicht garantiert entsteht. Bei einer Entsorgung in der Bio Tonne wird die Verpackung in der ARA wieder aussortiert.
Leider ist aktuell der Mengenanteil der kompostierbaren Verpackungen so gering, dass entsprechende Sammelsysteme fehlen.

Wir sind froh über diese Lösung und darüber, dass wir sowohl eine schönes, als auch ein nachhaltiges G`wand für unsere Nudeln gefunden haben. Wir ersparen unserer Welt einiges Plastik und sind uns sicher, dass es in ein paar Jahren die entsprechenden Entsorungswege für unsere Zellulose-Folie geben wird.

 

100% Martinshof Urdinkel

Wir freuen uns, wenn aus Martinshof Produkten Gutes entsteht. Deshalb haben wir heute für alle, die einen Sutterlüty Ländlemarkt in ihrer Nähe haben eine Genussempfehlung:

Das Ländle Urdinkelbrot/ Ländle Vollkorn-Urdinkelbrot : Ein 100%iges Dinkelbrot, ausschließlich mit Martinshof Urdinkel hergestellt.

Mehr erfahren

Heimat.Land.Lebenswert

Im Rahmen der Bundesländertour „HEIMAT.LAND.LEBENSWERT“ war Bundesminister Andrä Rupprechter am 16.März in  Ludesch. Bei dieser Veranstaltung wurden die wichtigsten Themen für einen leistungsstarken, vielseitigen und zukunftsfähigen ländlichen Raum mit der Bevölkerung vor Ort diskutiert.

Wir freuen uns im Rahmen dieser Regionaloffensive für unser Wirken im ländlichen Raum mit dem „L“ des Lebensmittelministeriums (BMLFUW – Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) geehrt worden zu sein. Danke.

(Foto: D. Mathis)

NEU: Martinshof Dinkelmehl 1kg

Eine gute Nachricht für all jene, die Mehl in der gewohnten Kilopackunge bevorzugen und dennoch ein reines Urdinkelprodukt, das garantiert von unseren Partnerbauern in Vorarlberg angebaut wurde und frei von Backenzymen ist, möchten.

Trara – jetzt ist es endlich soweit:

Unsere Urdinkelmehle gibt es nun auch in der handlichen 1kg-Packung!

(In unserem Online-Hofladen, unserem Ab-Hof-Verkauf, im Sutterlüty… kurzum überall da, wo es unsere anderen Produkte bis jetzt bereits gibt.)