Neues vom Martinshof

Hier erfahren Sie mehr darüber, was sich bei uns so tut und was es Neues gibt.

In regelmäßigen Abständen berichten wir Ihnen über frisch gelegte und ungelegte Eier, neue Produkte und was sich sonst so bei uns bewegt. Bleiben Sie informiert, abonnieren Sie unseren Martinshof-Newsletter.

Das Leben ist Veränderung, und ohne Erneuerung ist es unbegreiflich.

Nikolai Berdjajew

Rettet unsere fruchtbaren Ackerböden

Die fortschreitende Verbauung unseres Landes gefährdet die Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Lebensmitteln.
Im langjährigen Mittel von 2000 – 2017 erhöhte sich die jährlich neu gewidmete Baufläche um 42.9 ha. Aufgrund der Topographie und des Klimas  ist in Vorarlberg nur rund 1/5 der Landesfläche ganzjährig bewohnbar. Neben dem alpinen Grasland (Alpen) mit 23% sind etwa 15% oder 39000 ha landwirtschaftliche Fläche, davon 3000 ha Ackerfläche.
7% der Landesfläche oder 18000 ha sind Verkehrs – oder Bauflächen und somit versiegelt. Dies entspricht fast der Hälfte der noch verbleibenden gesamten Landwirtschaftsfläche!

Der Kulturlandverbrauch ist in Österreich 7 x höher als in Deutschland. (Quelle BOKU, Gerlind Weber) Trotz  dieser Faktenlage hören wir tagtäglich vom sorgsamen Umgang mit Grund und Boden.

Durch die Versiegelung des Bodens, dem größten CO² -Speicher beschleunigen wir den Klimawandel und verschulden Dürre – und Überschwemmungsereignisse.

Wir Vorarlberger sind Strategie-Weltmeister: Tourismus-Strategie, Ökoland-Strategie, Energie-Autonomie, …- welche Strategie verfolgen wir beim Thema Ernährungssouveränität? Denn, falls von „Außen“ der Nachschub fehlt, sind unsere Supermärkte in drei Tagen wie leergefegt.

Wollen wir das wirklich?

Petition unterschreiben

Wir schaffen Platz für Gutes

Während auf den Feldern unserer Partnerbauern der Dinkel bis zur Ernte Mitte Juli wächst und gedeiht, bereiten wir in unserem Dinkellager alles für die neue Ernte 2018 vor und schaffen Platz für Gutes. Wobei die Vorbereitungen im heurigen Jahr etwas größer ausfallen, als gewöhnlich. Genaugenommen bauen wir derzeit mit vielen fleißigen Händen und 40000 Schrauben 2 runde, 15 Meter hohe Außensilos für insgesamt 260 Tonnen Dinkel im Spelz zusammen.

Denn für die Ernte 2018 bauen 60 Partnerbauern in Vorarlberg auf  insgesamt 142 Hektar ungespritzten Urdinkel an.

Gleichzeitig entscheiden sich immer mehr Menschen für unsere regionalen Urdinkel-Produkte, die frei von Zusätzen und Verarbeitungshilfsstoffen sind.

Nicht zuletzt versetzen uns verbesserte Lager- und Verarbeitungsmöglichkeiten in die Lage eine bessere Produktqualität gewährleisten können.

]

Wir freuen uns jedenfalls schon auf die Ernte 2018!

Von Hier – April/Mai 2018

Eier, Dinkel und Leidenschaft

Ei, Ei ,Ei, Ei, Ei,…

…wenn der Osterhase schon mal eine Eieraufschlagmaschine bringt.

Verpackung – Herausforderungen in Hülle und Fülle

Wir müssen unsere Nudeln notwendigerweise verpacken. Bisher haben wir hierfür Folien aus Polypropylen (PP) verwendet.

Die Herstellung von Plastik benötigt Erdöl, Energie und Wasser und belastet die Umwelt. Allein in den Weltmeeren landen Jahr für Jahr zwischen 10 und 30 Millionen Tonnen Plastikmüll mit verheerenden Auswirkungen.

 Die Alternative oder wenn der Holzweg der Richtige ist

Deswegen sind wir bereits seit einigen Jahren auf der Suche nach Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen, die ohne den Einsatz von erdöl-basiertem Kunststoff auskommen und unseren Ansprüchen gerecht werden: die Nudeln sollen geschützt sein; Transportfähigkeit und Funktionalität sollen für den Kunden gewährleistet sein und die Folie muss für die Verarbeitung in unserer Verpackungsmaschine geeignet sein. Auf keinen Fall wollen wir Lebensmittel als Verpackung verwenden (z.B. Mais).

Also haben wir uns buchstäblich auf den Holzweg gemacht und eine Lösung gefunden: eine unbedruckte Zellulosefolie, hergestellt nur aus Holz. Wobei das verarbeitete Holz aus garantiert FSC (Forest Stewardship Council) zertifizierter Produktion stammt. Das bedeutet, dass der Wald – aus dem das Holz stammt – nach hohen ökologischen und sozialen Standards bewirtschaftet wird.

Wohin mit der leeren Verpackung?

Unsere Verpackung ist im Gelben Sack zu entsorgen. Dort wird sie als hochwertiger Brennstoff der Verbrennung zugeführt. Zwar ist die Zellulosefolie zu 100% kompostierbar, dennoch bitten wir darum, sie nicht auf dem hauseigenen Kompost zu entsorgen. Da hier die, für den Verrottungsprozess, notwendige Hitze nicht garantiert entsteht. Bei einer Entsorgung in der Bio Tonne wird die Verpackung in der ARA wieder aussortiert.
Leider ist aktuell der Mengenanteil der kompostierbaren Verpackungen so gering, dass entsprechende Sammelsysteme fehlen.

Wir sind froh über diese Lösung und darüber, dass wir sowohl eine schönes, als auch ein nachhaltiges G`wand für unsere Nudeln gefunden haben. Wir ersparen unserer Welt einiges Plastik und sind uns sicher, dass es in ein paar Jahren die entsprechenden Entsorungswege für unsere Zellulose-Folie geben wird.

100% Martinshof Urdinkel

Wir freuen uns, wenn aus Martinshof Produkten Gutes entsteht. Deshalb haben wir heute für alle, die einen Sutterlüty Ländlemarkt in ihrer Nähe haben eine Genussempfehlung:

Das Ländle Urdinkelbrot/ Ländle Vollkorn-Urdinkelbrot : Ein 100%iges Dinkelbrot, ausschließlich mit Martinshof Urdinkel hergestellt.

Mehr erfahren

Heimat.Land.Lebenswert

Im Rahmen der Bundesländertour „HEIMAT.LAND.LEBENSWERT“ war Bundesminister Andrä Rupprechter am 16.März in  Ludesch. Bei dieser Veranstaltung wurden die wichtigsten Themen für einen leistungsstarken, vielseitigen und zukunftsfähigen ländlichen Raum mit der Bevölkerung vor Ort diskutiert.

Wir freuen uns im Rahmen dieser Regionaloffensive für unser Wirken im ländlichen Raum mit dem „L“ des Lebensmittelministeriums (BMLFUW – Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) geehrt worden zu sein. Danke.

(Foto: D. Mathis)

NEU: Martinshof Dinkelmehl 1kg

Eine gute Nachricht für all jene, die Mehl in der gewohnten Kilopackunge bevorzugen und dennoch ein reines Urdinkelprodukt, das garantiert von unseren Partnerbauern in Vorarlberg angebaut wurde und frei von Backenzymen ist, möchten.

Trara – jetzt ist es endlich soweit:

Unsere Urdinkelmehle gibt es nun auch in der handlichen 1kg-Packung!

(In unserem Online-Hofladen, unserem Ab-Hof-Verkauf, im Sutterlüty… kurzum überall da, wo es unsere anderen Produkte bis jetzt bereits gibt.)

UFO auf dem Martinshof

„UFO ist eine Abkürzung für unidentifiziertes/unbekanntes Flugobjekt (engl. unidentified flying object).“ (https://de.wikipedia.org/wiki/UFO)

Bei unserem UFO deutet allerdings  nichts auf ein außerirdisches Phänomen hin.
UFO, so heißt unser neu eingetroffener Stier – ein Prachtexemplar der Rasse Blonde d`Aquitaine. Seit Anfang des Monats lebt er in unserer Mutterkuhherde. Bei uns kommt also nicht der Storch oder der Tierarzt zur künstlichen Besamung, bei uns kommt ganz natürlich der Stier zum Zug.

Wir jedenfalls freuen uns auf viele UFO-Kälber im nächsten Winter.

Das Singen der Hühner

Wo die Hühner „Freut Euch des Lebens“ singen.

Neues vom Sonnenkraftwerk

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung und mit den beschränkten Ressourcen unserer Erde ist uns wichtig. Deshalb wollen wir Schritt für Schritt unabhängig werden von Atomstrom und klimaschädlicher, fossiler Energie. Mit unserem Martinshof-Sonnenkraftwerk, einer neu errichteten Photovoltaikanlage auf dem Dach unseres Hühnerstalls, sind wir unserem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen.

Unser Sonnenkraftwerk ist bereits seit Ende Jänner am Netz. Auf 254m² produzieren unsere 153 Photovoltaikmodule mit einer Leistung von knapp 40 kWp sauberen, guten Strom. Genaugenommen bis jetzt 4182 kWh.

Stolz macht uns, dass wir das gemeinsam mit Vielen geschafft haben. Denn bei unserem Sonnenkraftwerk handelt es sich um ein Beteiligungskonzept zur nachhaltigen Stromerzeugung. 84 Menschen, denen die Verwendung von erneuerbaren Energien ein Herzensanliegen ist, haben unser Sonnenkraftwerk finanziert und bekommen ihr Geld plus eine Verzinsung von 7,6% ihrer Beteiligung innerhalb von 5 Jahren in Form von Gutscheinen zurück.

Das ist zweifelsohne eine Win-Win-Situation für Alle. Nicht zuletzt ist es für uns (wieder einmal) ein Beweis dafür, dass gemeinsam Großes entstehen kann und dass zwischen „ghöriga Lüt“, die sich gegenseitig Vertrauen, stabile Vertragsverhältnisse möglich sind.

Wir freuen uns auf ein hoffentlich sonniges Jahr!

Ein Prosit auf unsere Kunden!

Letzte Woche haben wir Post bekommen. Es war keine Werbung und keine Rechnung, sondern tatsächlich ein Brief. Ein realer Brief, handgeschrieben und mit Briefmarke – nicht virtuell, per Mail oder SMS, sondern ganz in Echt.

Wir schätzen uns glücklich, wahnsinnig liebe und nette Kundschaften zu haben. Und, wenn unsere Produkte es wert sind, dass sich jemand die Mühe macht uns solch eine kreative Nachricht zukommen zu lassen, dann macht uns unsere tägliche Arbeit doch gleich mehr Freude.

Servus Reportage

Am Donnerstag, 20. 8.2015 kam um 21:15 Uhr auf ServusTV in der Sendung „Servus Reportage: Zeit ist Leben – Die Kunst der Entschleunigung“, u.a. auch ein Beitrag über den VTaler.
Im Rahmen dieses Beitrages haben wir es auch für einige Augenblicke ins Fernsehen geschafft. Nicht nur deswegen, ist die Sendung absolut empfehlenswert.

Wir sind dabei !

Wir sind Teil des „Klimaneutralitätsbündnis 2025“. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Vorarlberger Unternehmen, die durch verschiedene Maßnahmen freiwillig ihren CO²-Ausstoß reduzieren wollen.
Für uns ist das ein weiterer Schritt, mit dem wir unserer Umweltverantwortung gerecht werden wollen. Wir wollen unseren Beitrag zur Lösung der weltweiten Klimaprobleme leisten.

Ganz konkret wollen wir unseren Unternehmens- und Produktfußabdruck klimaneutral stellen.

Weil wir nicht gerne über ungelegte Eier reden, sei lediglich folgendes zum Ablauf gesagt:
Als erstes ermitteln wir unseren CO²-Fußabdruck. Wir berücksichtigen dabei alle CO²-Emissionen, die bei der Produktentstehung anfallen. Dann werfen wir alles in die Waagschale, womit wir CO² binden, ermitteln unsere Möglichkeiten unseren Verbrauch zu vermindern und nutzen diese auch. Was wir nicht selbst reduzieren können, werden wir durch den Ankauf von Kohlendioxid-Zertifikaten kompensieren. Auf diesem Weg werden wir von der Vorarlberger Kraftwerke AG unterstützt.

Wir freuen uns auf ein ehrliches & spannendes Vorhaben.
Und, wenn das Ei gelegt ist, dann lassen wir Sie es selbstverständlich wissen.

Weil nicht wurst ist, was in der Wurst ist!

Viele Menschen essen mehr oder weniger regelmäßig Wurst. Aber kaum jemand weiß genau, was drin steckt. Ganz ehrlich: bei der meisten Wurst, ist das auch gut so. Denn, wenn man wüsste, wie die Tiere gehalten werden, welche Qualität das Fleisch vor dem Verwursten aufweist, und welche Geschmacksverstärker und chemische Zusatzstoffe in der Wurst verarbeitet werden, dann könnte es sein, dass vom Appetit auf Wurst nicht mehr viel übrigbliebe.

Unsere Bio-Salami vom Martinshof Heurind ist da anders!

Das Fleisch dafür stammt ausschließlich von unseren Bio-Heurinder, die mit viel Auslauf auf der Weide, Licht, frischer Luft und Kontakt zu ihren Artgenossen bei uns in Buch leben. Für die Herstellung haben wir mit Erwin Mennel (Mennel`s Bio Metzg) einen Meister seines Faches gefunden.

Die Verarbeitung der Salami erfolgt ohne Zugabe von Geschmacksverstärkern, Stabilisatoren, Aromen und Phosphat. Anstelle von Nitrit Pökel-salz wird Meersalz verwendet. Sie wird im Buchenrauch geräuchert und luftgetrocknet und ist sowohl Gluten-, als auch Laktose- und Hefe-frei.

Kurz: ein einzigartiges Geschmack- und Genusserlebnis!

Der Martinshof Eierbus

Unser Martinshof Eierbus bringt innerhalb unseres Liefergebietes alle 14 Tage frische Freiland- oder Bio-Freilandeier direkt zu Ihnen nach Hause. Zusätzlich können Sie aus Teigwaren, Eierlikör und verschiedenen Dinkelprodukten – kurzum aus allem, was der Martinshof zu bieten hat, wählen.

Die Zustellung erfolgt ohne vertragliche Bindung frei Haus. Es ist jederzeit möglich die Eierlieferung abzubestellen oder eine Pause einzulegen. Wir bieten damit eine regionale Versorgung direkt vom Martinshof zu Ihnen nach Hause – Genuss, frisch vom Bauern.

Probieren Sie es doch einfach mal aus, wir freuen uns auf Sie !

Ihre Familie Martin

Rufen Sie uns an +43 5579 8259 oder schreiben Sie uns: eierbus@martins-hof.at

Unsere Liefergebiete:

  • Buch
  • Wolfurt
  • Kennelbach
  • Lauterach
  • Schwarzach
  • Alberschwende

Mit gutem Gewissen genießen – mit Soja aus Österreich!

Was haben unsere Hühner mit dem Regenwald am Hut? Und was hat Menschlichkeit mit Soja zu tun?

Selbstverständlich können Martinshof Hühner bei ihrem täglichen Auslauf Gräser, Kräuter und Würmer fressen. Darüber hinaus bekommen sie ein ihren Bedürfnissen angepasstes Futter. Dessen Bestandteile sind größtenteils: Mais, Weizen, Raps und eben auch Soja. Soja ist aufgrund seines hohen Eiweiß- und Energiegehaltes ein oft verwendetes Futtermittel.

Dabei stammt das meiste Futtersoja aus Südamerika. In Brasilien werden jährlich gigantische Tropenwaldflächen abgeholzt und niedergebrannt. Schätzungen gehen von 10 bis 13 Millionen Hektar aus (zum Vergleich: Österreich hat eine Fläche von 8,4 Millionen Hektar). Dem Anbau von Soja gehen die Vertreibung von Menschen und die Zerstörung des Ökosystems voraus. Einige wenige Konzerne und Investoren profitieren von der Ausweitung der Soja-Monokultur.

All das, damit unsere Tiere proteinreiches Futter haben? Soja – so? Nein!

Bei den Martinshof Hühnern kommt seit dem Frühjahr 2013 kein importiertes Soja ins Futter! Unsere Tiere bekommen in der Futterration Soja von Bauern aus Österreich. Das ist gut für die Menschen und für die Umwelt, heute und auch morgen für mehr Regenwald, für mehr Vielfalt.